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Therapie

 

Physiotherapie

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Physiotherapie ist die äußerliche Anwendung von Heilmitteln. Sie orientiert sich bei der Behandlung sowohl an den natürlichen chemischen, physikalischen und mechanischen Reizen der Umwelt ( z.B. Wärme, Kälte, Druck, Strahlung, Elektrizität) als auch an den anatomischen und physiologischen Gegebenheiten des Patienten. Dabei zielt die Behandlung auf natürliche, physiologische Reaktionen des Organismus (z.B. Muskelaufbau, Stoffwechselanregung) zur Wiederherstellung, Erhaltung oder Förderung der Gesundheit.

Ziel der Physiotherapie ist es, Eigenständigkeit und Selbständigkeit des Patienten zu fördern und die Selbstheilungskräfte des Organismus zu aktivieren; wo Selbständigkeit des Patienten nicht zu erreichen ist, gehört zu den physiotherapeutischen Aufgaben auch das Anleiten von Angehörigen bzw. Pflegepersonal.

Das Angebot in unserem Haus wird sehr individuell auf den Bewohner abgestimmt und immer zuerst mit dem Hausarzt oder dem Facharzt abgeklärt.

In der Kurzzeitpflege spielt die Physiotherapie ebenfalls eine sehr wichtige Rolle. Die Bewohner sollten, so gut als möglich, in diesen 28 Tagen der Kurzzeitpflege rehabilitiert und für den weiteren Lebensweg in ihrer eigenen Wohnung vorbereitet werden.

Das Angebot reicht von Einzeltherapie über Gruppentherapie zu speziellen Therapieformen wie manueller Lymphdrainage, Heilgymnastik, Stromtherapie (Scenar) und Lasertherapie.

 

Beschäftigungs- und Ergotherapie im Seniorenheim Wörgl

In der Beschäftigungstherapie gehen unsere Bemühungen vor allem dahin, unsere Bewohner in der Gruppe sowie in der Einzeltherapie zu motivieren und zu aktivieren. Beschäftigungstherapie bedeutet für uns größtenteils Motivationsarbeit und Begleitung der Heimbewohner auf ihrem Weg zu wichtigen Erfolgserlebnissen. Jeder Bewohner hat die Möglichkeit, seinen Fähigkeiten und Neigungen entsprechend, schöpferisch und musisch den Tag zu gestalten. Die Beschäftigungstherapie berücksichtigt den Menschen in Körper, Geist und Seele – in seinen gesunden, wie in seinen kranken Anteilen – und in seinem sozialen Umfeld.

Welche Ziele verfolgt die Beschäftigungs- und Ergotherapie?

  • Stabilisierung und Förderung von vorhandenen und verloren gegangenen geistigen, sozialen und körperlichen Fähigkeiten
  • Vermeidung/Verminderung von Isolation
  • Selbständigkeit im Alltag
  • Förderung der Wahrnehmung in allen Sinnesbereichen
  • Förderung und Stabilisierung von Gedächtnisleistungen, Aufmerksamkeit, Konzentration und Orientierung
  • Kontakt zu Mitbewohnern herstellen
  • Erhaltung und Förderung der Lebensfreude


Therapeutisches Vorgehen und Verfahrensweise

Das therapeutische Vorgehen und die Auswahl von Methoden und Therapiemitteln orientieren sich Störungsbild und den zugrunde liegenden Erkrankungen.

Dazu gehören:

  • Handwerkliches und gestalterisches Arbeiten
  • Übungsspiele die die Denkfähigkeit fördern
  • Aktivitäten des täglichen Lebens
  • Validation (Validation bedeutet „unbedingte Wertschätzung“ und ist eine Umgangstechnik, ferner eine Kommunikationstechnik, im Umgang mit dementiell erkrankten Menschen.)
  • Basale Stimulation (bedeutet das gezielte Setzen von Reizen vor allem über die Haut – Bewohner nimmt Reize auf , um diese wahrzunehmen)
  • Basale Waschung (beruhigend bzw. aktivierend)
  • Ausflüge

 

Ganzheitliches Gedächtnistraining

Unser ganzheitliches Gedächtnistraining ist ein Training mit allen Sinnen, Gefühlen und dem Verstand, in entspannter Atmosphäre, ohne Leistungsdruck, mit sinnvollem Übungsmaterial und Bezug zum Alltag und geht auf die Bedürfnisse unsere Bewohner ein.
Mit viel Begeisterung bietet unser Haus jede Woche ein Training für unsere BewohnerInnen im Therapieraum des Erdgeschoßes. Mit unserer eigens dafür ausgebildeten Mitarbeiterin werden die geistigen Fähigkeiten gesteigert, die Denk- und Gedächtniskapazität erhalten, bereits eingeschränkte Fähigkeiten wieder reaktiviert, oder einfach auch nur das soziale Miteinander gefördert.
Unser Ziel dabei ist immer die Erhöhung der Lebensqualität aller Beteiligten.

 

Hundetherapie

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Seit dem Sommer 2011 werden in Seniorenheim-Wörgl  Therapiehunde-Teams in der Betreuung eingesetzt. Die Hunde-Teams sind umfassend theoretisch und praktisch ausgebildet, besitzen Gesundheitszertifikate, Versicherungsschutz und unterziehen sich laufend Fortbildungen. Die beiden Teams bestehen aus Dipl. Päd. Conny Lange mit ihrem Golden-Retriever-Rüden Joy und Mag. Anja Steiner mit ihrer Flatcoated-Retriever-Hündin Quincey.

 Durch die Therapiehundearbeit werden die Bewohner auf ihrer emotionalen, psychischen, motorischen und kognitiven Ebene angesprochen und angeregt. Häufig sind mehrere Ebenen zugleich aktiv. So freuen sich beispielsweise  die Bewohner auf den Donnerstag, denn sie wissen, dass die Hunde kommen (emotional-psychische Ebene). Dann werden verschiedene Aufgaben gestellt: z.B. gibt es kleine Ball oder Apportierspiele, bei denen auch Taschen geöffnet od. geschlossen werden und Leckerlies vergeben werden müssen (motorische Ebene).

 
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Auch Rate-und Würfelspiele mit Aufgaben (kognitiv-motorische Ebene) gehören zum Repertoire der Teams. Zimmerbesuche mit vielen Streicheleinheiten für die Hunde sind ebenfalls ein wichtiger Bestandteil in der Hundetherapie und richten sich ganz am biographischen Hintergrund der BewohnerInnen aus. Die Freude und Aktivierung des Geistes und des Körpers der BewohnerInnen ist für alle spürbar, wenn in der Hundetherapie lebhafte Erinnerungen wachgerufen werden.